Carbon Footprint für Produkte Drucken
In: Aktuelles
In Wissenschaft und Öffentlichkeit wird derzeit der Carbon Footprint von Produkten bearbeitet, so z.B. im Rahmen der von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und Öko-Institut organisierten Tagung „Carbon Footprint von Produkten – Methodik und Kommunikation“ am 28. April 2008 in Berlin. Rund 250 Teilnehmer(innen), überwiegend Unternehmensvertreter(innen), besuchten diese Fachtagung. Die Präsentationen können online angesehen werden.

Hintergrund der Veranstaltung war ein Forschungsprojekt, das von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gestartet wurde, um die wesentlichen Aktivitäten in Deutschland zusammenzubringen und möglichst einheitliche Adaptions- und Bilanzierungsregelungen für die CO2-Bilanzen unterschiedlicher Produkte zu entwi-ckeln. Dabei soll auch eine möglichst frühzeitige Harmonisierung mit vergleichbaren Entwicklungen in anderen Staaten erreicht werden. Ziel ist es, eine Methodenkonvention zu erreichen, die den potenziellen Nutzer(inne)n angeboten werden kann.
Auf der Tagung wurden aktuelle Methodenvorschläge sowie Möglichkeiten der Kommunikation des Carbon Footprint vorgestellt und diskutiert. Im Ergebnis sind Messgrößen und Berechnungsgrundlagen für Carbon Footprints von Produkten aktuell noch so unterschiedlich, dass verlässliche Informationen für Unternehmen und Konsument(inn)en immer mit einer transparenten Berechnungs-Dokumentation einhergehen müssten. Eine knackige Info ist häufig eine verkürzte. Es wird jedoch national wie international an Standardisierungen gearbeitet.

Weitere Infos finden Sie unter: Tagung Carbon Footprint für Produkte

 
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